Die Theaterregisseurin Franziska Angerer war zunächst Tänzerin und studierte später Regie an der Theaterakademie August Everding.
Seither gilt ihr Interesse der Entwicklung von musiktheatralen und kunstformübergreifenden Formen, für die sie sinnliche und poetische Zugänge findet. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich unter anderem mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur und dem Ende der Anthropozäns.
Sie inszeniert u.a. an der Deutschen Oper Berlin, am Staatstheater Darmstadt, der Bayerischen Staatsoper, am Residenztheater München sowie beim SPIELART Theaterfestival und dem Eclat-Festival für neue Musik.
Sie ist Preisträgerin des Dr.-Otto-Kasten-Preises 2021 der Intendant*innengruppe des Deutschen Bühnenvereins und wurde beim Götz-Friedrich-Preis 2021 ausgezeichnet. Im August 2023 veröffentlichte die "DIE DEUTSCHE BÜHNE" ein Porträt über ihre künstlerische Arbeit.